Die Methode

Katathym- imaginative Psychotherapie (KiP)

Die KiP gehört zur Gruppe der psychodynamischen Psychotherapien, was bedeutet, dass ihr theoretisches Konzept aus der Tradition der Psychoanalyse hervorgeht.

Die Besonderheit der Katathym- imaginativen Psychotherapie wird in der Nutzung von Imaginationen für den therapeutischen Prozess gesehen. Imaginationen ermöglichen u. a. die Veranschaulichung von unbewussten Motivationen, Fantasien, Wünschen, Konflikten usw., sowie deren Bearbeitung auf symbolischer Ebene und im Gespräch.

Bei Imaginationen handelt es sich um tagtraumartige Bilder und Vorstellungen, die von der Therapeut/in angeregt werden. Während der Imaginationen sind Patient/in und Therapeut/in in Kontakt. Der/Die Patient/in teilt das Erlebte mit, während der/die Therapeut/in den Tagtraum empathisch einfühlend begleitet.

In der Nachbearbeitung der Imagination werden die im Tagtraum erlebten Gefühle und der individuelle Bedeutungsgehalt der aufgetauchten Symbole zusammen mit dem/der Patienten/Patientin entschlüsselt.